Little Italy

la piazza italia

Großstadtflair im „italienischen Viertel“

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Momentan

Wie kann ich aufrecht denn nach vorne sehen

Wenn ich so bin in Vergangenheit gefangen

So sehr in Momenten weiter lebe, die vorbei sind

Und dann heut‘ so tu‘ als sei ich nicht befangen

Nicht geprägt und nicht zerlebt von diesen Tagen

Diesen Nächten die gegangen und vorbei sind

Die, ohne nach dem Sinn zu fragen, flüchten mit dem Wind

Die, ohne ein Wort der Entschuldigung zu wagen

Einfach für immer unauffindbar sind

Und es auch eigentlich immer waren

Verborgen sind an einem Ort in meinem Herzen

zu dem ich niemals Zugang hatte

Auch nicht nach all den Jahren auf der Suche

Gesäumt von tiefen Schmerzen,

begleitet von dunklen Schatten,

die immer da waren und niemals Recht hatten

Einen Schritt nur hinter mir und munkeln

Das die Suche niemals endet, denn alles sei vergangen

Was nicht gerade noch gelebt wird und verschwendet

Bis zum Augenblick in dem der Zweifel aufersteht

Um der Zukunft auszuweichen, die man wieder nicht versteht

Bis zu dem Moment, in dem die Gegenwart dann endet…

Ausgegraben

Ausgegraben

Ich hab mein Herze ausgegraben
Und ein großer Haufen Erde
Säumt nun meine Brust
In ihm verborgen all die Lust
Doch bevor der Haufen wird zum Berge
Mag der Wind ihn mit sich tragen

Denn um erneut zu schlagen braucht es Raum
Kann nicht in der kalten Erde leben
All die Emotion die es ertrug
All die Lügen, all der Trug
Den es sich selbst wollt auferlegen
Werden immer blasser wie ein Traum

Kräftig schlagen will es denn erneut
Doch dafür muss es sich erst auskurieren
Und kein Gefühl von Gestern oder Heut‘
Lässt mein Herz morgen wieder triumphieren