2 Gedanken zu “nächtliche Poesie

  1. Guten Abend, gute Nacht mein lieber;

    ein „kleiner Poet auf der Suche“ sollst Du also sein… ? Denke daran, nur in Kontakt mit Anderen kann der Mensch zu dem werden was er ist, was er von sich glaubt zu sein. Wenn ich Dir jedoch sage, dass Du weitaus mehr als das bist – dann wirst du dies hoffentlich bereits und tief in Deinem inneren wissen. Doch gerade diese Namen und Titel sind es auch, die uns Menschen eine Art Grenze oder Barriere bilden lassen, eine Art persönliche Schutzmauer gegen Unheil und die Aussenwelt – die dafür steht, das man selbst „ist“. Das man einzigartig ist, nicht nur in seinem Denken; etwas besonderes. Und kein Zufallsprodukt, welches selbst die dumpf-denkende einheitliche Konsumgesellschaft eben nicht ist – jedoch oftmals ohne es selbst zu ahnen. Ein jeder hat seine Rolle zu spielen – selbst die Zuschauer. Es mag sein, dass Du wie ich ein Streiter bist. Ein Kämpfer, der sich nicht immer den leichtesten Weg sucht. Der sich nicht die Frage stellt, warum gerade ich – sondern jemand, der seine Rolle im großen Spiel des Lebens annimmt (aber nicht auf Seiten der Zuschauer) und versucht, das beste daraus zu machen – was auch immer das den irdischen Gesetzen nach sein mag. Jemand, der nicht aufgibt, auch wenn die hypothetische Versuchung der leise flüsternden Dämonen manchmal groß sein kann. In diesem Sinne wünsche ich Dir weiterhin viel Erfolg, und ich freue mich, weitere Zeilen von Dir lesen zu können. Bitte zähle mich fortan zu einem Deiner regelmäßigen Besucher auf diesem Portal. Natürlich nur, wenn es Dir genehm ist. In jedem Fall: das letzte Kapitel ist noch nicht geschrieben. Aber es kann sein, dass wir gerade dabei sind. Mit lieben Grüßen, Oliver

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    • Hallo Oliver,
      Vielen Dank erst einmal für deinen Kommentar. Klingt schon so, als hättest du dich ausführlich mit meinem Blog beschäftigt, was ich dir leider aufgrund der Fülle des deinigen von mir noch nicht behaupten kann. Noch nicht, wie ich hoffe.
      Von streiten und kämpfen sprichst, und hast damit wohl nicht sehr Unrecht. Schon einen Blog wie diesen zu führen, sein Innerste damit hinaus in die Welt zu lassen und dessen Urteil auszusetzen ist wohl schon ein kleiner Schritt in diese Richtung. Ein unüberwindbarer für den Einen, doch auch ein viel zu kleiner für manch anderen… Und weiterhin hoffe ich natürlich, zu den letzteren zu gehören, um irgendwann doch unter den Ersten zu sein, die das nächste Kapitel aufschlagen.
      Doch was wären wir wirklichen Darsteller, die wir zu sein vorgeben, eben ohne diejenigen, die ihre Rolle als Zuschauer akzeptieren? Wollen wir wirklich vor leeren Rängen spielen? Oder ist es auch für uns viel erstrebenswerter auf vollen Bühnen zu spielen?
      Sind wir bereit, die Mauern unserer Selbst einzureißen und das Innerste für alle offen zu legen? Sind wir stark genug, um uns ihren Urteilen auszusetzen? Oder warten wir nur auf deren Bestätigung, um unser Ego wachsen zu lassen und doch damit auch unsere Mauern zu verstärken….
      Lieber Oliver, ich hoffe noch auf weiteren Austausch mit dir, vielleicht wird man die ein oder andere Seite ja noch gemeinsam schreiben können.

      Grüße

      krone

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