Nacht Voll Mond

Ein Baum, nachts

Ein Baum, nachts

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Rückschritt

Rückschritt

Abermals betret‘ ich diese Welt

Abgestumpft und kalt im Herzen

Nur das Gestern, dass sich an mir hält

Als einzig Rückstand dieser alten Schmerzen

Seh‘ grad noch all die Farben so wie damals

All‘ die grauen Farben bestaun‘ ich wie besessen

Riech‘ mich satt, an allem was schon da war

Und wünsch‘ mir noch so sehr ich könnt vergessen

Die dumpfe alte Welt vor meinen Füßen

Staub-bedeckt, doch noch so schön wie eh und je

Will mich in sie fallen lassen, sie zu grüßen

Frag‘ mich dennoch wann ich neue Wunder seh‘

Und ach, den Zeitenwandel den ich seh‘

Hab ich selbst so sehr heraufbeschworen

Tut mit jedem Schritt nach vorn so weh

Doch mit dem Tritt zurück erst hab ich verloren