Im Regen verlorene Notiz

Was man von hier aus sehen kann
Sind vor allem Mitgeschöpfe
Bis tief in die zweite Ebene verteilt
Wo man in einer langen Sommernacht
An den großen weiten Löchern weilt
Mit bis oben zugeknöpften Köpfen
Tausendstimmig eintönig
Sacht und schief ein Lied
Über die Welt voll Schatten singt,
Der man sich gut entzieht wenn man
Aus den hellhörigen Wänden Licht
Geräusch und Feuer macht.
Jeder Anfang ist ein Abschied
Bloß ist´s das größte Herz
Das stets als letztes lacht
Nur auch diesem dämmert irgendwann
Der Text, verstummt verstimmt
Bekommt Gesicht
Und hofft, dass dieses Loch,
Das sich zu einem Lächeln zwingt,
verheilt…

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