zoon politikon

Warum sollt´ ich politisch sein
in einer Welt aus Einsamkeit –
Einer Welt voll leerer Räume
Albträumen von den vielen
Engen Proletarierherzen
Den Eltern, die nichts vererbten
Als Schmerz und Schwielen
Arbeiterhänden, Dispo-
Grenzen an den falschen Enden
Stahlbeton statt Gold
Und schlechten Scherzen
Über alte Zeiten, Fleiß und Schweiß
In Spaßgesellschaft ausgehöhlter Träume
Dem letzten heißen Scheiß,
Dem Preis von Verschleiß und Abstellgleis –
in der ich mich stets versäume?

Playamar

Der Strand, die Straßen laut bis zwei
Wände hellhörig noch bis vier
Doch dann nur noch diese Zeit
Da auch das Meer verschnauft

Braungebräunt spricht man oft zu schnell
Doch Zahlen sind universell
Jetzt sind die Schwäne wieder zu zweit
Den Ringflamingo weiterverkauft

Seit dreißig Jahren schon ist hier
Die Zeit ja auch schon längst vorbei
Nur die Sonne scheint hell und breit
Und wie alles auch schon leicht gebraucht