es herbst

​Herbstende im Nachtlicht

der erste Wintermond bricht schlicht

auf graue Asphaltdecke,

was ich zu spät entdecke

  Ist ein Sommer voller Enden

  letztes Mal die Jugend so verschwenden

  als gäb´s gar keine Zeit

  die für Augenblicke stehenbleibt

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Vorgeschichte

Bis hierhin alles Vorgeschichte

von Heimat und Hoffnung,
das Herz hiermit zu füllen,
denn nur ein volles Glas
fasst keinen Tropfen Trost,
und beim falschen Ton
zerbricht es.

Das Ende – ein Umschwung –
man muss gerettet werden wollen,
wieder mehr sprechen von sich
denn jedes noch so leise Ich
verweist auf mich,
auch wenn´s bloß stiller Schatten ist.