Sternensterben

Diese ganzen schweren Texte
Über Staub zwischen den Sternen
Geist und Raum, den verwaisten Traum
Der Jugend, als mich diese Art
Mir zu schreiben noch verhexte
Magie in täglichen
Worten verborgen lag
Als mit dem Stern
Nicht gleich der Wunsch verstarb
Das leere Herz noch fern
Und unter Glück vergraben lag
Waren sie das letzte
Die das geheime Wissen um
Die Tränen in den Kissen barg
Und mir Mut zum weiterlesen gab.

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Nistplatz Herzgewölbe

Du fährst mir zwischen meine Zeilen
Wenn Dein Zauber duftet
Du mir jede Luft bist
Ziehst Du mich aus der Leere fort
Schaffst einen Ort uns zum Verweilen
Wo wir beiden [unleserliches Wort]

Komm leg‘ mir den schönen Kopf und deine
Schweren Stunden auf die Schulter
Danke, dass Du so viel Geduld hast
Mich wirklich zwischen jedem Satz liest
So vergesse ich das Wort alleine
Weil Du mein Seelenfortsatz bist

Ich hatt‘ mich einfach so zu Dir gelegt
Und als wir in der Stadt des Ziegenkäses schliefen
Kartografierten wir uns alle unsre Tiefen
Erfanden es ganz neu zu lieben
Ach, zu wenig von dem, das mich bewegt
Steht jetzt wirklich hier geschrieben

Todeskuss

Todeskuss

Ich hab so lange sehr an Dich gedacht
Ganze Nächte, dazwischen die Tage
So dass ich jetzt einfach mal frage
Stimmt es, Du küsst Tote wach?

Das Leben fußt auf einer Nacht
In der Sehnsucht sich erfüllt
Oder ein Trugblid sich enthüllt
„Du willst mich küssen? Ja dann mach!“

Doch mit Wünschen soll man achtsam sein
Denn was man begehrt, das muss
Nicht das Glück schon sein allein

So war es auch am Schluss
Nach dem Mut um Zuneigung zu frein
Stellt´s sich raus als Todeskuss