Plattengedanken I

Es dunkelt rasch.
Von rechts.
Wird kalt aus jeder Richtung.
Ein Summen,
Wie von Geisterhand,
Und fast als wäre es gewollt.
Dazu ein krankes Schreien nun
Aus unerkannter Weite:
Unwirkliche Zeit
Umfließt die Knöchel sanft
Versucht dies zu umrahmen.
Die Kippe lässt sich zügig rauchen –
Schicksalsträchtig,
Und bedeutungsschwanger noch dazu.
Ein fremdes Auto
Pirscht sich bald heran
Im eignen Lichterkegel
Fährt gehaltvoll still an mir vorbei,
Zeit verschwimmt:
Zeiten rauschen laut
Im letzten Sonnenstrahl
Winternachmittags!
Dann Nacht.
Uneinschätzbares Wetter
Gesellt sich zu den Winden
Die heut nichts mehr künden können.
Der Sinngehalt,
Steht bereit,
Vermischt sich mit dem Bellen
Eines fernen unbeholfnen Hundes
Der auch bloß
Gegen diese Einsamkeiten kämpfen scheint.
Asche fällt gen Boden und erkaltet,
Trifft auf stummen Asphalt,
Ich bin müde.