Vatertag

Im tiefsten Regen stehst Du dort
Und rauchst und rauchst und rauchst und rauchst.
Die Frage ob Du etwas brauchst,
Entlockt Dir aber auch kein Wort.

In tiefsten Tiefen regst Du dich
auf, malst gern filigran auf Sandpapier.
Du warst doch immer da, für mich,
Doch eben nicht hier, bei mir.

Deine Füße graben als Aschenbecher
In meinen Garten Zigarettenlöcher.
Du fragst, ob Gedanken, auch die netten,
Einen Einfluß auf Realitäten hätten.

Advertisements

Wolkennacht

Die Welt voller Wolken

beschlagenes Glas

Lauter Regen im Fenster

Gedanken an Gras.

 

Kein Tropfen dringt ´rüber

Durch Stille und Stirn

Ein Glas voll Vergessen

Erinnerung ein Zwirn.

 

und hab ich nicht immer

nur gehofft es geht bergauf

Glauben verschwindet

an ein Leben zuhaus´?

 

War´s denn nicht so gut

War es nicht der gleiche Ort

Momente aus Zucker

Gilt es nicht mehr, unser Wort?

 

Die Welt ist aus Schweigen

aus Bildern falscher Zeit

und falls sie düster bleiben

wird der Weg zurück zu weit,

 

und all diese Zweifel

sind laut und egal

stetig vorhanden

so wie es immer schon war…