Todeskuss

Todeskuss

Ich hab so lange sehr an Dich gedacht
Ganze Nächte, dazwischen die Tage
So dass ich jetzt einfach mal frage
Stimmt es, Du küsst Tote wach?

Das Leben fußt auf einer Nacht
In der Sehnsucht sich erfüllt
Oder ein Trugblid sich enthüllt
„Du willst mich küssen? Ja dann mach!“

Doch mit Wünschen soll man achtsam sein
Denn was man begehrt, das muss
Nicht das Glück schon sein allein

So war es auch am Schluss
Nach dem Mut um Zuneigung zu frein
Stellt´s sich raus als Todeskuss

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Vermissen

Ist es das
was sie Vermissen nennen,
das Unkomplettsein
dieser große Schmerz,
da sucht das Herz
Synchronität, allein?
Das wollt ich niemals kennen.

Ist es das
was Sehnsucht heißt,
überall nur ein Gesicht zu sehen
und selbst der Blick auf schönste Sterne
bedeutet mir nichts mehr als Ferne
weil Gedanken sich nur um dich drehen,
wie du ja weißt.

Was es ist
das andere da meinen
weiß ich auch jetzt noch nicht,
doch dass du da bist, zwar nicht hier,
tröstet, denn es gibt ein Wir,
also bin ich fast glücklich
heute Nacht zu weinen.